Neapolis



Neapolis Slideshow



Das Griechische Theater



Das griechische Theater liegt in der archäologische Zone am Rande der Teracati Allee. Diese Zone ist "Parco Archeologico della Neapolis" benannt und umfasst einen kleinen Teil des antiken Syrakus. Das Theater wurde um 470 v. Christus von Hieron I. errichtet und 300 Jahre später von Hieron II modifiziert und erweitert. In neun Keile geteilt, der Zuschauerraum wurde, etwa die Hälfte, durch einen Korridor gezogen. An der Wand entlang, in Entsprechung zu jedem Sektor wurde den Namen einer Persönlichkeit oder eines Gottes eingraviert. Auch heute ist es möglich, die Buchstaben zu unterscheiden, die den Namen des olympischen Zeus (DIOS Olympios) in der zentralen Keil, und weiter rechts, gegenüber der Szene, die von der gleichen Hieron II (Basileos IERONOS), seine Frau Filistide (BASILISSAS FILISTIDOS) und Tochter von Nereide (BASILISSAS NEREIDOS) bilden. Es ist ein imposantes Werk der Antike, das in den Kalkstein des Hügels Temenite gehauen wurde. Mit 138 m. Durchmesser auf den ursprünglich 61 Stufwnreihen und eine Kapazität von über 15.000 Zuschauer war es das größte Theater der Antike. Bühnenraum und Szenegebäude sind nur noch in den Grundrissen auf dem Felsenboden zu erahnen. Hier wurden die Perser von Äschylos aufgefürt. Neben Tragödien von Sophokles und Euripides wurden auch Komödien von Epicharmos aus dem nahen Megara Hyblea inszeniert. Das Theater wurde auch für Bürgerversammlungen benützt. Es wurde mehrmals ausgeplündert und umgeändert. Zur Zeit der Römer wurde es seiner Marmorplatten beraubt und für die Zirkusspiele benützt. Im 15. Jh. wurde von der spanischen Regierung als Steinbruch verwendet um Materialen für die Befestigunganlage in Ortygia abzunehmen. Heute finden hier im Sommer regelmäßig Theateraufführungen und Konzerte statt. Mitte Mai bis Ende Juni werden die Tragödien von Aischylos, Sophokles und Euripides aufgeführt. Auf der Felswand oberhalb des Theaters befindet sich eine künstliche Grotte, das Nymphaeum. Hier fließt noch frisches Quellwasser durch die antiken Kanäle ab. Links des Nymphaeums beginnt eine kurzee Gräberstraße aus byzantinischer Zeit.