Siracusa







Ponte Umberto

Die Brücke Umberto I, die das Festland mit der Insel von Ortigia verbindet, wurde in der zweiten Hälfte von 1800 gebaut nach dem Abriss der spanischen Stadtmauer und den entsprechenden Toren, die die Insel von Ortigia umgaben. Eine dieser Toren war das Ligny Tor, das um 1673 vom Prinzen Ligny, Vizekönig des spanischen Königs Charles II gebaut wurde. Das Design und die Überwachung der Arbeiten, darunter auch der mächtigen Mauern um Ortigia, wurde dem Ingenieur Carlos de Grunemberg, Experte für Militärarchitektur beauftragt. Das Tor wurde 1893 zusammen mit den Mauern abgerissen. Nach dem Abriss der spanischen Stadtmauer wurde die Brücke verbreitet und modifiziert auf der bestehenden römischen Brücke, die die Insel von Ortigia mit dem Festland verband. Diese zentrale Brücke, auch Ponte Umbertino genannt, stellt dabei die wichtigste Verkehrsader dar. Die Umbertino Brücke ist die historische Verbindung zwischen Ortigia und dem neuen Viertel der Stadt, d.h. Akradina Siedlungen, die rund um die zweite Hälfte des 800, errichtet wurden. Das neue Stadtgebiet sich in neunzehntem Jahrhundert entwickelte und sich von Via Malta über die Viale Montedoro erstreckte. Die Verkehrsaxe, durch Corso Umberto dargestellt, beginnt von Piazzale Marconi (der antiken Agora) und, über die Brücke, bis zur Piazza Pancali erreicht. Diese Brücke ist aus Stein gebaut und umfasst auch eine kleine künstliche Insel, einen Teil der großen spanischen Bastion, der vor der Insel stand. Die Brücke ist durch Bogenpfeiler aus weißem Stein unterstützt. Die Oberfläche der Brücke ist gepflastert mit Basaltstein und die Seiten sind neoklassische Balustraden mit schmiedeeisernen Straßenlaternen der ersten 900 eingerichtet. Überschreitet man die Brücke, sieht man sich schon nach wenigen Metern vor den Resten des berühmten Apollontempels 579 v. Chr. erbaut, der älteste Tempel Siziliens.