Siracusa





Piazza Duomo

Strahlend weiß erscheint dem Besucher der schöne Domplatz, der von Elio Vittorini "Ein sonniges Land" definiert wurde. Im Herzen der Altstadt von Syrakus gelegen, ist dieser Platz das Symbol des barocken Wiederaufbaus der Stadt nach dem Erdbeben von 1693. Der helle Platz beherbergt einige der wichtigsten historischen und religiösen Gebäude des Zentrums. Der Platz wird von der wunderschönen Kathedrale, zu der Geburt der Maria gewidmet, dominiert. Die prächtige Fassade ist ein wunderschönes Beispiel des Barockstils, wo Schatten und Licht architektonische Gestalten und Volumina hervorheben. Das ursprüngliche Gebäude stammt aus dem siebten Jahrhundert nach Christus, aber nach dem Erdbeben von 1693 wurde es umfangreich in dem Barockstil renoviert. Sowohl die Kathedrale, an deren Eingangsportal noch die dorischen Säulen des einstigen Athenatempels zu sehen sind, und die nahe gelegene Palast des Senats auf den Ruinen der antiken griechischen Tempel gebaut wurden. Insbesondere ist der Dom die Transformation eines alten Tempels des fünften Jahrhunderts vor Christus, der Athena gewidmet wurde. Die Reste von diesem Tempel sind immer noch auf der äußeren linken Seite und in der Kirche sichtbar. Auf der linken Seite der Kathedrale steht, wie erwähnt, der Palast des Senats, jetzt das Rathaus, von Andrea Vermexio zwischen 1629 und 1633 entworfen. Auf der rechten Seite der Kirche können wir den Bischofspalast bewundern, und noch weiter, das Kloster und die Kirche von Hl. Lucia. Über den Platz befinden sich einige historische Paläste, darunter der Palazzo Beneventano del Bosco.


Die Ausgrabungen im Domplatz



Während des letzten Jahrhunderts war dieser Platz, gelegentlich, Gegenstand von Ausgrabungen, die das Vorhandensein von Schichten aus dem sikulischen und griechischen Zeiträumen identifiziert haben. In den 60. Jahren markierten die im Rahmen des Palazzo del Senato Ausgrabungen die Grundlagen eines ionischen Tempel. In den 90. Jahren begann es eine systematische Erforschung des gesamten Gebiets auf den Platz. Neben dem Fehlen von Mauerwerken, wurde eine Nord-Südliche gerichtete griechische Straßenstrecke aus archaischen Epoche entdeckt. Die gefundenen prähistorischen Materialien sind Fragmente von Topfen der Castelluccio Kultur Tierknochen zusammen. Griechische und sykulische Vasen und Fragmente, die in den gleichen Schichten entdeckt waren, die Koexistenz von Griechen und Sykulern bis zu dem frühen siebten Jahrhundert v. Ch. beweisen. Die wichtigste Entdeckung betrifft die Einbrüche auf dem Gestein, in den die Fundamente eines des Ende VIII Jhr. bereits demontierten Tempels eingebaut wurden. Es besteht keine Zweifel, dass das die älteste der Sakralbauen von Ortigia war, die zeigt, dass dieser Platz bereits im achten Jahrhundert v. Ch. das Epizentrum der wichtigsten politischen und religiösen Strukturen war. In der Umgebung dieses alten Tempels wurden Gruben für Opferriten entdeckt. Hier, unter den Wurzeln eines Oleanders, wurden die Fragmente eines außergewöhnlichen protokorinthischen Keramikvase aus dem 670 v.Ch. gewonnen. Es ist eine sehr feine Vase mit flachem Boden, die Artemis mit Tieren darstellt. Diejenigen, die zurückzukehren um den Platz zu besuchen, die merken, dass Asphalt, Gehwege und Oleander verschwunden sind. Der neue Bodenbelag ist mit Kalksteinplatten durchgeführt, unter denen alle gefundene Artefakte platziert wurden. Um das Gedächtnis zu bewahren wurde es beschlossen, eine grafische Darstellung der entdeckten Denkmäler auf dem Boden zu zeichnen. Gelegen am Rande des Platzes finden Sie einige Lehrtafeln, die Sie verstehen lassen, was der Piazza Duomo bewahrt. Diese Bühne der Geschichte der Architektur verzaubert uns nicht nur für das, was sie außen enthält, sondern auch, für was sie innen hält.