Epipoli



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Die Dionysischen Mauern



Die dionysischen Mauern sind ein Befestigungsgürtel von dem Tyrannen Dionysios I von Syrakus zwischen 402 BC und 397 BC errichtet um die Hochebene Epipolae von Syrakus zu stärken noch ohne Befestigungsanlagen, so dass eine größere Kontrolle über die Stadt auch im Belagerungszustand zu halten. Die Mauern der antiken Stadt Syrakus vollständig umkreisten einen Umfang von 34 km, und sich auf dem höchsten Punkt im Castello Eurialo schloßen. Auf der Hochebene Epipolae gebaut, nutzten sie die natürlichen Bodenhängen. Sie boten einen weiten Blick über die Stadt und ermöglichten die Sichtung aller feindlichen Bedrohung. Die Mauern führten das Meer entlang von Norden nach Ortigia, während in dem Süden bis zum Großen Hafen in der Nähe von dem vorliegenden städtischen Friedhof reichten. Die Mauern sind mit Kalkstein gebaut. das aus den zahlreichen nahe gelegenen Steinbrüchen extrahiert wurdem.

Die dionysischen Mauern hatten mehrere Eingänge in die Stadt. Einige von ihnen erweisen sich als besser lesbar, vor allem in den nördlichen Teil der Stadt. Eine Tür ist deutlich sichtbar in der Nähe der Burg Eurialo im Norden. Eine zweite befindet sich auf der Südseite, wo der heutige Viale Epipoli verläuft. Im Bereich der Scala Greca steht die Porta Scea. Ein Stadttor ist auch in Ortigia (die aktuelle Ausgrabungen Via XX Settembre) vorhanden und erlaubte den Zugang zwischen der Festung von Neapolis und Ortigia.

Die Dicke und die Höhe der Maurer waren variabel. Die Basis der Maurer maßte drei bis fünf Metern und die Höhe war fünf oder sechs Meter. Die Grenzlinie der Mauer folgte Bereichen mit Steilabfällen, wo es unmöglich für den Feind sich zu nähern war. An der Mauer standen 14 sehr hohen Türmen, die an den Punkten der besseren Sichtbarkeit gebaut waren. Nach Diodoro Siculo, für den Bau der Mauer wurden 70.000 Sklaven benutzt.

Was es heute von den dionysischen Mauern bleibt sind die wenigen Überreste, die in Viale Epipoli noch sichtbar sind. Die Mauer wurde in verschiedenen historischen Epochen zerstört, aber die meisten Schäden eingetreten wurden während der spanischen Herrschaft, wenn der Kaiser Karl V. ordnete den Abbau der alten Denkmäler, um nützliche Materialien für den Bau von Schutzwällen rund um die Insel Ortigia zu erhalten. Die Arbeit besteht aus gut-squared und überschnittenen Steinblocken, die beträchtliche Festigkeit und Widerstandsfähigkeit gewährleisteten.