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Die Katakomben des Hl. Johannes

Die berühmten Katakomben von Syrakus sich in der Nähe des archäologischen Museums befinden. Die Grabgewölbe wurden ab dem Jahr 315 um die Grabstätte von Marcian, dem ersten Bischof der Stadt, welcher im 3. Jahrhundert als Märtyrer starb, gebildet. Es war über dieser Grabstätte, dass im Verlauf des folgenden Jahrhunderts der erste Kathedral von Syrakus errichtet wurde. Unter den Überresten der Kirche befindet sich die Krypta des Heiligen Marcian. Von hier aus sind auch die Katakomben des Heiligen Johannes mit Tausenden von Grabanlagen, sowohl Gemeinschafts- als auch Familiengräber, zugänglich. Die Katakomben des hl. Johannes wurden auf einer bestehenden Struktur eines griechischen Aquädukts gebaut. Sie erscheinen als ein sehr umfangreicher unterirdischer Friedhof, der aus einem großen zentralen Flur, die Decumanus Maximus besteht. Die Abzweige davon weisen ein kompliziertes und sehr dichtes Netz von Haupt- und Nebengängen. Einige Nebengänge geben in die Runde, die wiederum den Zugang zu anderen kleinen Gängen bilden. Es gibt verschiedene Arten der Bestattungen als Zellen, Nischen in verschiedenen Größen mit mehr Plätzen und Gräber in den Boden gegraben und abgedeckt, um den Gehweg zu ermöglichen. In einer der Runden wurde der Sarkophag von Adelphia gefunden, einer Kiste aus Marmor, dessen Wände mit biblischen Skulpturen verziert sind. In der Mitte ist ein zentrales Medaillon mit den Porträts der beiden Ehegatten. In einem großen Platz auf der Südseite ist das Grabgewölbe des Eusebius, in der eine Inschrift, in einer Grabstätte entdeckt, bescheinigt den Kult von St. Lucia im fünften Jahrhundert.