La Casa Museo Das Haus Museum




Escursioni




Omaggio
al contadino siciliano





 La Casa Museo 



Das Haus Museum befindet sich in Palazzolo Acreide, 35 km von Syrakus entfernt. Es ist ein Gebäude mit vielen großen Zimmer im Erdgeschoss und ersten Stock. Die thematische Zusammensetzung des Museum dreht sich um die bäuerliche Kultur weit verbreitet in der Region bis zum Ende der fünfziger Jahre, als die gesellschaftlichen Veränderungen führten zum Verzicht auf den Feldzügen in der Aussicht auf bessere Bedingungen in den Schwellenländern profitable Industrie in der Provinz Syrakus. Es war am 26. September 1971 vom Schullehrer Antonino Uccello gegründet. Das Haus enthält eine Serie von Gegenständen, Orten und Überlieferungen die Antonino Uccello sammelte und organisierte seit der Nachgriegszeit bis Oktober 1979 wann er starb. Das Haus bezeugt was die Bildung eines typischen Bauernhauses noch war bis Ende 1950 Jahre. Verschiedene Zimmer miteinander verbunden sind, in den finden wir die Räume des ‘Massaro‘, der Vertrauensperson des Landsbesitzer. Das ist das Haus der Bauernkultur, in dem Sammlungen, Ausstellungen und Veranstaltungen ständig aufeinander folgen. Keramikteller, Skulpturen aus stein, Dekorationen, ein Arbeitszimmer der Familie mit Küche und Steinofen, einen Wohnraum mit Doppelbett, Regalen mit zahlreichen Behältern aus Terrakotta, alles was zur Zubereitung der Ricotta (Quarkkäse) brauchtet, ein alter Webstuhl, Wolldecken und verschiedene andere Gegenstände finden wir in Wohnräumen. Andere Räume enthalten einen Stall, einen Ölmühle, einen kleinen Lagerraum und einen Hof. In kurzem ist Casa Museo ein Welt von Traditionen, Gegenstände, Trachten, Gewohnheiten, Musik, Erzählungen und Bilder.

La frazzata

Jedes einzelne Stück des Museums drückt eine Tradition aus und hat eine Geschichte zu erzählen. Diese Decke aus Rohwolle - genannte frazzata im sizilianischen - hatte ich seit Jahren, als eine schöne Erinnerung an meine Großmutter Antonina Cirinnà, gehalten. Mit der Absicht, sein Andenken zu ehren, 31. März 2008 überschritt ich die Schwelle des Hauses Museum. Was ich erstmal in der Eingangshalle sah, war ein Bild von Antonino Uccello. Wie viele Erinnerungen drängten sich mein Geist in diesem Augenblick. Es schien mir, dass er mit meinen Besuch gefreut war und hatte gedacht, dass ich ein Artefakt meiner Großmutter hielt , dass ich in dem Museum verlassen wollte. Wer weiß, wie viele ältere Menschen, er, Antonino Uccello, auf den Feldern getroffen hatte. Es waren Leute, die, wie meine Großmutter, vielleicht wussten sie weder lesen noch schreiben. Menschen, die mit seinen Händen angeborenen Formen der Kunst begleiteten. Was sie taten, das drückten sie in der einfachsten Gestalt aus. Diese Decke aus Rohwolle, zusammen mit einigen anderen, war das, was meine Großmutter, als Analphabetin, mit dem Webstuhl tun könnte.

Die Decke aus Grobewolle







LA CULTURA CONTADINA - DIE BÄUERLICHE KULTUR



1.Vorhof

Im Eingang zum "Casa museo" be¬findet sich ein Ausstellungsraum, der im Besucher einen unmittelba¬ren plastischen und chromatischen Eindruck hervorrufen soll: an den Wänden hängt eine Sammlung von Keramiktellern (fiancotta), die vor¬wiegend aus Caltagirone (Cata¬nia) stammen. Außerdem sind in dem Raum Skulpturen aus Stein zu sehen, die Engel, Blumen, Säulchen und andere Portaldeko¬rationen darstellen, sowie Balkon¬steine und Grabausstattungen. In einer Wandnische sind zahlreiche Keramiken für den Hausge¬brauch ausgestellt. Neben dem Geländer, das den Zugang zum ehemaligen Stall begrenzt, kann man eine Kalesche bewundern.


2.Hof
Der Hof hat eine Außentreppe als Zugang zum oberen Stock. In ei¬ner Ecke befindet sich der Was-serbehälter zum Auffangen des Regenwassers, das über Dachzie¬gel und Wasserrinnen (ciaramira) von den Dächern heruntergeleitet wird. Auf dem Behälter ist ein Ei¬sengerät (curchera) mit mehreren Haken rund um einen Ring, der dazu diente, Eimer aus dem Brunnen zu ziehen


3. Casa ri massaria (Haus wo man arbeitet)

Hier war die Küche und das Ar¬beitszimmer der Familie des Massaro. Hinter der Eingangstür hängen Bilder der Schutzheiligen, ein Kreuzchen aus verflochtenen Palmblättern, das am Palmsonn¬tag geweiht worden ist, sowie ein Hufeisen mit einem roten Quast gegen den bösen Blick der Nei¬der. In einer Ecke steht ein Stein- ¬und Ziegelofen ohne Schornstein (a fumu persu), so dass sich der Rauch im Zimmer ausbreiteten und die Wurst räuchern konnte, die an einem Holzring vom Dach hing. An der Ofenwand befindet sich eine kleine Öffnung mit ei¬nem Stein stöpsel, der es möglich machte, das Brotbacken beobach¬ten zu können; seitlich des Ofens steht ein Steinherd (tannura) zum Kochen;

in einer anderen Ecke be¬findet sich alles, was man zur Zube¬reitung von Ricotta (Quarkkäse) braucht: ein Kessel (quarara), der an einem kleinen von zwei Dreifüßen gehaltenen Holzbalken hängt; ein Backtrog (mastredda), den man auch für das Käseausgießen benutz¬te, sowie mehrere kleine Behälter aus Rohr (cavagni), in die man den Ricotta einfüllte. In der Tiefe eines alten zugemauerten Fensters befin¬det sich ein Hohlraum mit Regalen, worauf zahlreiche Behälter aus Ter¬rakotta stehen; in der Ecke daneben liegen die Werkzeuge für die Bro¬therstellung. Vom Dach hängen an langen Brettern Halsbänder für das Ríndvieh. In einer anderen Ecke des Zimmers sind der Webstuhl, mit dem die Hausfrau ihre Aussteuer webte, Wolldecken (frazzate) und Baumwolldecken, Doppelsäcke, eín bescheidener einfacher Garn (filun¬nenti) fiir Geschirrtücher und Wischlappen und alles, was man für den Hausbedarf brauchte.


4. Casa ri stari (Haus, in dem man wohnt)

In diesem Raum wohnten der Mas¬saro und seine Frau. Dort steht ein Doppelbett, auf dem eine naca a buolo hängt. Sie ist eine Wiege, die an zwei Beschlägen befestigt ist, die oben an den anstoßenden Wändern festgemacht sind. Am Kopfende hängen fromme Heiligenbilder rund um ein Kruzifix. In der Ecke befindet sich ein zylinderfórmiger Behälter aus verflochtenem Rohr (cannizzu), in dem der Weizen fiir das ganze Jahr beschützt vor Mäusen und Feuchtigkeit aufbewahrt wurde. An den Wänden hängen Körbe aus Weizenhalmen (canniscia) und Mehlsiebe (criva i sita); man findet außerdem eine Nische mit einer kleinen Statue des Heiligen Sebastian und andere fromme Bilder, eine Osterpalme und zwei verflochtene, glückbringende Weizenbündel.


Nach streng hierarchischer Ordnung hängen an den Wänden alte Familienbilder; unter ihnen steht ein halbrunder Tisch, auf dem Werkzeuge für den Hausbedarf liegen. In einem Hohlraum dem Bett gegenüber befinden sich zwei Wandöffnungen, in denen Behälter, Krüge und Formen aus Terrakotta für die Marmeladenzubereitung stehen. Im Zimmer befinden sich weiterhin ein Kohlenbecken aus Kupfer, Stühle, Wäschetruhen, Musikinstrumente, ein Kinderstuhlchen und Geräte für den Haushalt.





5. Stall

Der Stall ist ein kleiner Raum mit Tonnengewölbe und Fussboden aus natürlichem Fels. In einer Ecke rechts, genau neben dem Eingang, befindet sich eine Krippe; das Pferdegeschirr hängt an den Wänden. Im Stall findet man außerdem alle Werkzeuge des Massaro, mit denen er seine gesamten Landar¬beiten ausführte: Sicheln, Pflüge, eine Egge, Hacken, Pflugscharen, Stöcke, Schaufeln und Fingerhüte aus Rohr. An langen vom Dach hängenden Brettern sind Halsbänder aus Holz für Schafe und Rin¬der befestigt. Einige von ihnen zei¬gen eingravierte und gemalte Zier¬- und Bildmotive.


6. Ölmühle

Trappitu (Ölmühle) war der Raum für die Herstellung von Olivenöl. Der senkrechte Mühlstein (mola suprana oder currituri) wurde von einem Maulesel mit verbundenen Augen über den waagrechten Mühlstein (mola suttana) gezogen, so dass die vom mastru ri pala (Schaufelmeister) aufgehäuften Oliven zerquetscht wurden. Mit dem hergestellten Olivenbrei füllte der mastru ri cuonsu (Pressmeister) die Mastkörbe (coffi). Das waren Säcke aus Pflanzenfasern, die man unter die Ölpresse legte. Betrieben wurde die Presse manuell durch ei¬ne Stange. Der entstehende Druck ließ~ das Wasser-Öl-Gemisch her-vorquellen, das anschließend in ein rundes Gefäß~ aus Lavagestein (lu¬mera) floss, dessen Einfassung das Ausfließen ermöglichte. Durch ei¬ne kleine Öffnung leitete man dann das Gemisch in die in Fels gehauene Klärbecken.


Durch das im Vergleich zum Wasser geringere spezifische Gewicht konnte das an der Oberfläche schwimmende Öl so mit einem Zink- oder Terrakot¬ta-Teller (lumera) mit Schnabel¬mündung von Hand abgeschöpft und dann in verschiedene Gefäße gefüllt werden. Der Ölpresse gegenüber befinden sich zwei ge¬mauerte Behälter, "Tod" (a morti) genannt, in die das Ausschusswas¬ser floss. Aus diesem stellte man ei¬ne ölige Flüssigkeit fiir Öllampe und Seife her. In einer Ecke steht die für die Honigzubereitung benutzte Presse. Auch sie wurde von Hand betätigt. In Körbe eingelegte Honig¬waben, denen der Honig erster Wahl bereits entnommen worden war, wurden hier ausgepresst. Das Pressen ergab Honig zweiter Wahl sowie Wachs, das an Wachsbildhau¬er (cirari) verkauft wurde. Diese formten daraus Kerzen, Schafhirten und heilige Figuren.


7. Piccolo maiazzè (Kleiner Lagerraum)

Der kleine Lagerraum diente als Lager für die großen Ölkriege, die jetzt allerdings in der Ölmühle ste¬hen. Der kleiner Lagerraum be¬herbergt außerdem einen Getrei¬despeicher, in dessen erster Kam¬mer eine neuere volkstümliche Krippe ausgestellt ist, die aus in der Sonne gebranntem Ton und Pappmaché hergestellt worden ist: die dargestellte Landschaft mit den charakteristischen Trocken¬wänden und typischen Gehöften zeigt die Berglandschaft Ibleas.


In der zweiten Kammer befindet sich eine Krippe mit einigen Terrakot¬ta-Figuren aus der Gegend von Catania, sowie mehrere Wachsfi¬guren. In den anderen Ausstellungsräumen sind einige Kästen mit Wachsfiguren zu sehen. An den Wänden hängen Glasmale-reien mit Heiligendarstellungen aus dem 18. Jahrhundert.


8.Vorbau, 9. Hof Vor dem kleinen Lagerraums (maiazzè) befindet sich ein Vor¬bau mit Rundbogengewölbe, der an einen Hof grenzt. Von dort führen ein zweiter Eingang zum Haus und eine Treppe zum obe¬ren Stock. Auch eine Tier tränke (scifo) steht dort. Durch ein Fen¬ster mit Blick auf den Vorbau sieht man einen zweiten Regen¬wasserbehälter, der für die Ölmühle benutzt wurde.


10 Maiazzè (Lagerraum)

Maiazzè wurde der alte Lage raum des Grundbesitzers genannt, in dem Lebensmittel um die Ernte für das ganze Jahr aufbewahrt wurden: im hintersten Teil sind noch deutlich die großen hölzernen Abstellräume fúr Weizen und Hülsenfrüchte zu sehen. Jetzt dient der Raum dazu, vorübergehende Ausstellungen von Gegenständen und Sammlungen aus dem Lager des "Casa museo zu beherbergen. Glasmalerei, Wachsbilder, Keramik, Arbeitsgeräte, volkstümliche Tracht Schmuck, Musikinstrumente Einrichtungsgegenstände, heilig Bilder und Gegenstände, Kruzifixe, Spielzeug, Votivgaben, Holzskulpturen, Votivtafeln und Transportmittel werden in dem alten Lager abwechselnd ausgestellt.


11. Ehemaliger Stall

In der Vergangenheit wurde dies Raum als Stall benutzt. Das Steinpflaster des heutigen Fussboden das möglicherweise vor dem Erbeben im Jahre 1693 entstand wurde während neuerer Restaurierungsarbeiten entdeckt. Hier finden wir jetzt eine sizilianische Marionetten-Ausstellung, größtenteils aus Palermo und Umgebung, Plakate fiir Volkstheater, Ausschnitte eines sizilianischen Eselkarrens aus Holz und Schmiedeeisen, sowie zahlreiches Spielzeug.

Der obene Inhalt stammt aus dem offiziellen Prospekt, den das Haus-Museum Antonino Uccello veröffentlicht hat.

Casa Museo Antonino Uccello - via Macchiavelli 19 - Palazzolo Acreide (Siracusa) tel.+39 0931 881499



La lavorazione della ricotta

Una volta "u massaru" assumeva al suo servizio, con contratto annuo una persona che si occupava delle pecore e delle capre e della produzione della ricotta: "u curatulu".

Dopo la mungitura del latte, una parte di questo, con quello della sera precedente, veniva travasato nella quarara, un grosso recipiente di rame con due manici annerito esternamente dalla fuliggine e rivestito all'interno da uno strato di zinco. Prima di iniziare a fare la ricotta, "u curatulu" faceva sulla "quarara" il segno della croce dicendo: Patri, figghiu e spiritu santu, pozza crisciri n'autru tantu", oppure "Diu lu crisci, crisci lu beni e crisci cu veni" e ancora "Santu Ramunnu, ricotta finu o funnu".

Procedeva quindi riscaldando il latte e aggiungendo "u quagghiu", un enzima ricavato dallo stomaco pieno di latte degli agnellini appena nati e macellati. Dopo un'ora, il latte era diventato una massa gelatinosa bianca, detta "quagghiata"

Questa veniva frantumata con un attrezzo "a ruotila" e, aggiungendo acqua tiepida, si aveva la separazione della parte liquida "u sieru", dalla parte solida "a tuma o pilusu", cioè la mozzarella, che veniva raccolta e messa in appositi recipienti "i vasceddi" per prendere la forma e, con opportuni procedimenti,diventare formaggio.

Il siero rimasto si faceva riscaldare nuovamente e dopo si aggiungeva il latte, circa un litro ogni dieci. Si portava quindi ad ebollizione e appena iniziava a salire la schiuma, si aggiungeva o acqua di mare (quando non era ancora inquinata) o il succo di limone con un pò di sale. A questo punto la ricotta saliva a galla separandosi dal siero e raccolta con la "cazza o vaciliccia" (una specie di mestolo), veniva versata "ne vasceddi e cavagni", che a loro volta erano deposte nella "mastredda", per scolare. Le "cavagne" si ricoprivano infine con foglie di "purrazzi" per evitare che la ricotta fuoriuscisse. Alcuni "curatuli" sfruttavano ulteriormente il siero rimasto, mettendovi "scorpa ri ficu", per produrre altra ricotta.






Der obene Inhalt stammt aus dem offiziellen Buchlein 'A TRUVATURA', das die Grundschule G.L.Radice von Canicattini Bagni veröffentlicht hat.

Scuola Elementare 'G.L.Radice' - Canicattini Bagni - ( Siracusa )