Neapolis



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Der Altar von Hieron II.



Der Altar von Hieron II. war der größte Opferaltar der Antike und wurde im III. Jh. v. Chr. gebaut. Er wurde von Hieron II. zum Andenken an den Sturz des Tyrannen Thrasybulos errichtet und war dem Zeus Eleutherios geweiht. Mit seiner 198 m Länge und 22,80 m Breite ist er der größte Altar griechischer Zeit. Er bestand aus einem in den Felsen gehauenen Unterbau und diente zu den Opferungen an Zeus Eleutherius. Vom dem Tempel förmigen 15m hohen gigantigen Anlage, gibt es nichts außer die Basis erhalten geblieben, da die Spanier bauten sie ab, um die Steine für Befestigungsanlagen rund um die Stadt zu nutzen. Wenn man die Breite der Basis betrachtet, kann man sich vorstellen, wie groß dieses Tempel war. Der Altar in seiner gesamten Monumentalität lässt uns an etwas Grandioses denken. Neben dem Altar auf dem großen freien Platz gibt es diverse nicht zuordbare Vorrichtungen.



Hier wurden Hunderte von Ochsen geopfert. Über zwei Rampen, welche mit Telamonen geschmückt waren, wurden an den Festtagen bis zu 450 Opfertiere auf den Altar getrieben und getötet. Überlegungen zur Höhe und Erschließung der eigentlichen Opferplattform auf dem Altarherd, lassen uns worüber vermuten, dass die von Hallen gesäumte Platz konnte außer für das Stieropfer auch für größere Versammlungen genutzt werden. In der Tat wurden die religiöse Veranstaltungen von zahlreichen Leuten angesehen. Wahrscheinlich war der Tempel mit einer langen Säulenreihe umgeben, so dass alle Zuschauer, in dem Platz versammelt, könnten an der Zeremonie besser teilnehmen.