Akradina







A k r a d i n a

Akradina war der edle und wunderschöne Bezirk der Stadt. Dieses Stadtviertel enthielt ein riesiges Gebiet, das unterhalb der Hochebene von Teracati aus von heutiger Piazza Marconi , um das Meer entlang der Ostküste erweiterte.
So beschreibt Ferdinand Grecorovious die Grenze des Stadtgebiets Akradina: "Der zweite und schönste Stadtteil des alten Syrakus war Achradina. Er stieß unmittelbar an Ortygia, und man gelangte von der Insel dahin über den Damm, welcher wohl zunächst auf das prächtige Forum führte. Sodann breitete sich Achradina längs der ganzen östlichen Küste aus, denn östlich und nördlich bespülte dieses Stadtgebiet das Meer, westlich grenzte es an Tycha und Neapolis, südlich an die Insel und an beide Häfen. Eine starke Mauer umzog es von allen Seiten,..." (Wanderjahre in Italien S.860 - Becks Historische Bibliothek-München). Cicero sagt:"Die zweite Stadt von Syrakus heißt Achradina; in ihr befinden sich das Hauptforum, sehr schöne Hallen, ein herrlich geschmücktes Prytaneum, eine sehr geräumige Kurie und ein prächtiger Tempel des olimpisches Zeus; die übrigen Viertel der Stadt nimmt eine breite durchschneidende Straße mit vielen Querstraßen und Privatgebäuden ein". Ganz nahe dem großräumigen Piazza Marconi war das antike Forum der Stadt (der antike Agorà), wo sich die Bürger versammelten um wichtige Entscheidungen zu treffen. Die Agorà war der Markt- und Versammlungplatz der antiken Stadt. Ein Ort von Politik, Religion und Handel. Hierher 480 v.Chr. kamm die Bevolkerung in Massen um die Sieger von Himera zu jubeln. Mit Gärten verziert, war es der beliebte Ort, wo Cicero spazieren gehen liebte. Diese Stadtviertel war sehr geräumig und umfaste verschiedenes Sehenswertes. Etwas weiter, Richtung west, befindet sich das Römische Gymnasium . Es wurde mit einem Theater und einem Tempel in der ersten Jahrhundert n. Chr. errichtet. Hier wurde auch das nie erfundene Grab Timoleons ausgehoben. Unter den anderen Sehenswürdigkeiten Akradinas gibt es noch die Kirche und der Steinbruch der Kapuziner , der heutige Viertel rund um Piazza Santa Lucia mit der Kirche und Katakomben der Hlg. Lucia die aus byzantinischen Zeitalter stammen, und die griechische Schiffswerft in Via dell'Arsenale.